Transactional Theory: Funktionieren Regeln und Belohnungen wirklich?

Einige Leaders konzentrieren sich darauf, klare Regeln zu setzen und Belohnungen zu geben, wenn Menschen Ziele erreichen. Darum geht es bei Transactional Theory. Sie besagt, dass gute Leadership von klaren Vereinbarungen zwischen dem Leader und dem Team kommt: Wenn Sie den Job machen, bekommen Sie die Belohnung.

Was die Theorie besagt

Transactionale Leaders geben Struktur. Sie erklären, was getan werden muss, wann es fällig ist und was passiert, wenn Menschen erfolgreich sind oder scheitern. Sie verwenden oft Belohnungen wie Boni, Beförderungen oder Lob, um gute Performance zu fördern. Andererseits, wenn jemand Erwartungen nicht erfüllt, könnte es Strafen wie Warnungen oder verlorene Gelegenheiten geben.

Dieser Stil funktioniert gut, wenn die Aufgaben klar sind und Menschen wissen, was von ihnen erwartet wird. Er ist häufig in Vertriebsteams, Fabriken und anderen Orten, wo Ergebnisse gemessen werden können. Dieser Ansatz repräsentiert eine von mehreren großen Leadership-Theorien, die erklären, wie Leaders ihre Teams beeinflussen.

Hauptbestandteile von Transactional Leadership:

  • Klare Ziele setzen – Jeder weiß, worauf er hinarbeitet.
  • Belohnungen für Erfolg geben – Menschen sind motiviert, gut zu arbeiten.
  • Probleme schnell korrigieren – Wenn Dinge vom Kurs abkommen, greift der Leader ein.
  • Auf kurzfristige Aufgaben konzentrieren – Es geht darum, den Job heute oder diese Woche zu erledigen.

Ein reales Beispiel

Jack Welch, der frühere CEO von General Electric, ist ein gutes Beispiel für einen transaktionalen Leader. Er setzte hohe Standards, belohnte Top-Performer und ersetzte Menschen, die keine Ergebnisse lieferten. Unter seiner Leadership wurde GE zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Vertriebsteams verwenden diesen Stil auch oft. Zum Beispiel, wenn ein Verkäufer sein monatliches Ziel erreicht, bekommt er einen Bonus. Wenn nicht, verlieren sie möglicherweise. Diese klare Verbindung zwischen Performance und Belohnung kann Menschen dazu bringen, härter zu arbeiten.

Wann dieser Stil funktioniert:

  • Wenn Aufgaben klar und messbar sind
  • Wenn schnelle Ergebnisse benötigt werden
  • In Umgebungen, wo das Befolgen von Regeln sehr wichtig ist (wie Sicherheit, Finanzen oder Operationen)

Transactional Leadership kann sehr nützlich sein, besonders in schnelllebigen oder High-Stakes-Settings. Es hilft Teams, fokussiert zu bleiben und Ergebnisse zu erzielen. Aber es sollte nicht das einzige Tool sein, das ein Leader verwendet. Die besten Leaders wissen, wann sie Regeln setzen und Belohnungen geben sollten, und wann sie inspirieren, unterstützen und mit Vision führen sollten. Viele Leaders kombinieren diesen Ansatz mit Transformational Leadership, um das Beste aus beiden Welten zu erhalten. Gut eingesetzt ist Transactional Leadership ein hilfreicher Teil des Toolkits jedes Leaders.

Die Grenzen von Transactional Leadership

Während dieser Stil Performance treiben kann, hat er einige Nachteile. Er funktioniert möglicherweise nicht gut in Jobs, die Kreativität oder Teamwork benötigen (in Marketing-Teams oder Produktteams). Menschen könnten nur das Minimum tun, das nötig ist, um ihre Belohnung zu verdienen, anstatt an neue Ideen zu denken oder anderen zu helfen. In diesen Situationen könnte Situational Leadership effektiver sein, weil es sich an Team-Bedürfnisse anpasst.

Auch kann es Stress erzeugen, wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie nur nach Zahlen beurteilt werden. Und mit der Zeit könnten Belohnungen nicht mehr so aufregend wirken. Wenn Leaders sich nur auf Regeln und Belohnungen konzentrieren, könnten sie Chancen verpassen, zu inspirieren und sich mit ihrem Team zu verbinden. Leaders, die über diesen Stil hinauswachsen möchten, sollten emotionale Leadership-Stile erkunden, die helfen, tiefere Verbindungen aufzubauen.

Eine schnelle Selbstüberprüfung

  • Gebe ich meinem Team klare Ziele?
  • Belohne ich Menschen fair, wenn sie erfolgreich sind?
  • Bin ich zu sehr darauf konzentriert, Probleme zu beheben, anstatt Menschen beim Wachsen zu helfen?

Wenn Sie bei den ersten beiden „ja" und beim letzten „nein" geantwortet haben, verwenden Sie wahrscheinlich Transactional Leadership auf gesunde Weise.

Häufig gestellte Fragen zu Transactional Leadership Theory